Jakob Weiß

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Sprungbrett I - IV (2020)

Offensichtlich werden die Objekte durch das Aufhängen entfunktionalisiert und in einen neuen Kontext eingebettet. Die Entfunktionalisierung ist hier die kleine Geste, das Sprungbrett vom Boden an die Wand zu bringen. In dieser Geste sowie in der Auswahl und Ordnung der vier Gegenstände vollzieht sich die künstlerische Leistung. Bei der Auswahl ging es mir vor allem, um die Markierungen, an deren Stelle der effizienteste Absprung vorgenommen werden kann. In dem neuen Kontext sind es lediglich Drucke. Die Proportionen der Sprungbretter ähneln dem Format herkömmlicher Kunstdrucke oder -zeichnungen, was ebenfalls zu einer neuen Wahrnehmung der Objekte führt. In der seriellen Darstellung kann zwischen den Drucken ein Raum von Freiheit beobachtet werden, der sich lediglich im Unterschied vom Kreis zur Linie und schließlich zum leeren Brett ergibt. Die unterschiedlichen Ausführungen der Markierung, des gleich gemeinten, sind die schöpferische Freiheit, hinter der der Hersteller seinen Stil offenbart und in meiner künstlerischen Sprache spricht. Diese Sprache wird durch die Serie verständlich gemacht.




Sprungbrett I - IV (2022)

Obviously, the objects are de-functionalised by hanging them up and embedded in a new context. The de-functionalisation here is the small gesture of moving the springboard from the floor to the wall. The artistic achievement is realised in this gesture as well as in the selection and arrangement of the four objects. In the selection, I was primarily concerned with the markings where the most efficient jump can be made. In the new context, they are merely prints. The proportions of the springboards resemble the format of conventional art prints or drawings, which also leads to a new perception of the objects. In the serial representation, a space of freedom can be observed between the prints, which only arises in the difference from the circle to the line and finally to the empty board. The different versions of the mark, of what is meant to be the same, are the creative freedom behind which the maker reveals his style and speaks in my artistic language. This language is made comprehensible by the series.